Datenschutzerklärung
Stand: 2. November 2026 · Version 3.4
1. Verantwortlicher
Verantwortlicher im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist:
Benjamin Koch
handelnd unter PrimeCardHub
Peterstraße 52
90478 Nürnberg
Deutschland
E-Mail: info@primecardhub.de
2. Geltungsbereich und datenschutzrechtliche Rollen
Diese Datenschutzerklärung gilt für die öffentliche Website unter www.primecardhub.de und die PrimeCardHub-Webanwendung unter app.primecardhub.de.
PrimeCardHub ist Verantwortlicher für eigene Verarbeitungszwecke, insbesondere den Betrieb der öffentlichen Website, die Anbahnung und Verwaltung des eigenen Vertragsverhältnisses, Abrechnung, eigene Kommunikation sowie eigenständig erforderliche Plattform-Sicherheitsmaßnahmen. Welche Rolle vorliegt, richtet sich nach der konkreten Tätigkeit und ihrem Zweck.
Soweit Geschäftskunden in ihrem Datenraum personenbezogene Daten eigener Beschäftigter, Kunden, Verkäufer, Lieferanten oder sonstiger Dritter erfassen oder Mitarbeiterzugänge und deren Berechtigungen verwalten, entscheidet der jeweilige Geschäftskunde über Zweck und Mittel dieser Verarbeitung. In diesem Umfang ist der Geschäftskunde Verantwortlicher und PrimeCardHub verarbeitet die Daten als Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO. Die Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung (AVV) wird durch eine vertretungsberechtigte Person bei der Bestellung beziehungsweise vor der ersten Nutzung eines Demo-Datenraums elektronisch abgeschlossen. Bei bestehenden Datenräumen wird ein fehlender Abschluss vor der weiteren Nutzung nachgeholt. Die bestätigte Vertragsfassung samt Anlagen und Abschlussnachweis wird getrennt von den laufenden Geschäftsdaten gespeichert und ist für Datenraumverwalter in den Einstellungen herunterladbar. Zur Dokumentation speichern wir Unternehmens- und Vertretungsangaben, bestätigte Vertragsfassung, Abschlusszeitpunkt und technische Nachweiskennungen. Diese Nachweise verarbeiten wir zur Vertragsdurchführung und zum Nachweis rechtlicher Pflichten beziehungsweise zur Rechtsverteidigung auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 Buchst. b, c und f DSGVO. Geschäftskunden sind insbesondere dafür verantwortlich, dass sie die von ihnen eingegebenen Daten rechtmäßig verarbeiten und betroffene Personen erforderlichenfalls informieren.
3. Bereitstellung der Website und Webanwendung
Beim Aufruf unserer Website oder Webanwendung werden technisch notwendige Verbindungsdaten verarbeitet. Dazu können insbesondere gehören:
- IP-Adresse des anfragenden Geräts,
- Datum und Uhrzeit der Anfrage,
- aufgerufene Adresse und HTTP-Methode,
- Antwortstatus und übertragene Datenmenge,
- Browser-, Geräte- und Betriebssysteminformationen,
- Referrer-Informationen, soweit der Browser diese übermittelt, sowie
- technische Anfrage- und Fehlerkennungen.
Die Verarbeitung ist erforderlich, um die Inhalte auszuliefern, Angriffe abzuwehren, Fehler zu untersuchen und die Stabilität und Sicherheit des Dienstes sicherzustellen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO. Unsere berechtigten Interessen liegen im sicheren, störungsfreien und missbrauchsresistenten Betrieb des Angebots.
PrimeCardHub führt keine allgemeine personenbezogene Reichweitenmessung und keine Marketinganalyse des Besucherverhaltens durch. Im produktiven Webserver ist kein allgemeines Access-Log aktiviert. Technische Fehler- und Containerprotokolle werden größenbasiert rotiert. Für Sicherheitsmaßnahmen kann die IP-Adresse kurzfristig verarbeitet werden. In dauerhaften Anmelde- und Sicherheitsprotokollen wird statt der Roh-IP grundsätzlich nur ein kryptografisch pseudonymisierter Client-Fingerabdruck gespeichert.
4. Hosting bei netcup und Sicherungsspeicher bei Hetzner
Die öffentliche Website, die Webanwendung, Datenbanken und aktiven Mediendateien werden auf einem virtuellen Server der netcup GmbH, Emmy-Noether-Straße 10, 76131 Karlsruhe, Deutschland, am Serverstandort Nürnberg, Deutschland, betrieben. netcup verarbeitet dabei die auf dem Server gespeicherten Daten sowie technisch erforderliche Verbindungs- und Metadaten.
Verschlüsselte Sicherungskopien werden getrennt davon in privaten Hetzner-Object-Storage-Buckets am Standort Helsinki, Finnland, gespeichert. Damit findet auch diese Verarbeitung innerhalb der Europäischen Union statt. Die Hetzner Online GmbH, Industriestr. 25, 91710 Gunzenhausen, Deutschland, verarbeitet dabei die verschlüsselten Sicherungsobjekte sowie technisch erforderliche Verbindungs- und Metadaten.
Rechtsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO für die Erbringung der vertraglich geschuldeten Dienste und Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO für den sicheren und ausfallsicheren Betrieb. Soweit netcup oder Hetzner Daten in unserem Auftrag verarbeiten, erfolgt die Einbindung als Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO.
Weitere Informationen: Datenschutzerklärung von netcup und Datenschutzerklärung von Hetzner
5. Benutzerkonten, Datenräume und Anmeldung
Für Benutzerkonten und Datenräume können insbesondere folgende Daten verarbeitet werden:
- Benutzername und Anzeigename,
- E-Mail-Adresse und Status der E-Mail-Bestätigung,
- Rolle und Berechtigungen,
- Zuordnung zu einem Datenraum,
- Kontostatus und Pflicht zum Passwortwechsel,
- Zeitpunkt der Kontoerstellung, Änderung und letzten Anmeldung,
- Anzahl fehlgeschlagener Anmeldeversuche und Kontosperren,
- technische Sitzungsrevisionen sowie
- Datenraum-, Laufzeit-, Paket- und Statusinformationen.
Passwörter werden nicht im Klartext gespeichert, sondern mit einem individuellen Salt mittels scrypt gehasht. Für E-Mail-Bestätigungen und Passwortzurücksetzungen verwenden wir zeitlich begrenzte Einmal-Links. Der eigentliche Einmal-Token wird nicht im Klartext in der Datenbank gespeichert. Links zur E-Mail-Bestätigung sind grundsätzlich 24 Stunden, Links zur Passwortzurücksetzung grundsätzlich 15 Minuten gültig. Nach der Verwendung werden bestehende Sitzungen, soweit erforderlich, ungültig gemacht.
Soweit wir Kontaktdaten für unser eigenes Vertragsverhältnis mit der betroffenen Person verarbeiten, ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO die Rechtsgrundlage. Bei Ansprechpartnern eines Unternehmens beruht unsere eigene Vertragskommunikation auf Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO; das berechtigte Interesse ist die Abwicklung des geschäftlichen Vertragsverhältnisses. Mitarbeiterstammdaten, Datenraumzuordnung und vom Geschäftskunden bestimmte Berechtigungen verarbeiten wir dagegen nach dessen dokumentierten Weisungen als Auftragsverarbeiter. Die dafür erforderliche Rechtsgrundlage bestimmt der Geschäftskunde. Eigenständig erforderliche Maßnahmen zum Schutz der Plattform und ihrer Anmeldungen beruhen auf Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO; unser Interesse ist die Abwehr unbefugter Zugriffe und die sichere Bereitstellung des Dienstes.
Die für ein Konto als erforderlich gekennzeichneten Angaben müssen bereitgestellt werden, damit das Konto eingerichtet und sicher betrieben werden kann. Ohne diese Angaben ist die Nutzung der geschützten Anwendung nicht oder nur eingeschränkt möglich.
6. Lokale Speicherung, Sitzungscookies und Progressive Web App
Die öffentliche Website verwendet keine Analyse-, Marketing- oder Profiling-Cookies.
Für die Anmeldung in der Webanwendung verwenden wir das Cookie primecardhub_session. Es enthält eine signierte Sitzungskennung, ist in Produktion mit Secure und HttpOnly geschützt, auf den API-Pfad beschränkt und verwendet SameSite=Lax. Das getrennte Cookie primecardhub_csrf schützt schreibende Anfragen vor einer unbefugten Auslösung. Es enthält einen zufälligen Prüfwert ohne eigene Anmeldeberechtigung, gilt für die Anwendung und wird für diese Schutzprüfung von der Anwendung ausgelesen. Auch dieses Cookie ist in Produktion mit Secure und SameSite=Lax geschützt.
Beide Cookies gelten für die jeweilige Sitzung, in der Standardkonfiguration zwölf Stunden. Besondere administrative Sitzungen können kürzer sein. Bei erfolgreicher Abmeldung werden die Cookies gelöscht und die Sitzung serverseitig für ihre verbleibende Gültigkeit gesperrt. Anmeldetoken werden nicht im Local Storage des Browsers gespeichert.
Im Local Storage können folgende Bedien- und Anzeigeinformationen gespeichert werden:
- Anzeigename, Rolle und Kontotyp als Anzeigehilfen ohne eigene Zugriffsberechtigung,
- gewählte Darstellungs- und Druckeinstellungen,
- der Fortschritt der Einführung in die Anwendung sowie
- technische Kennungen einer gerätebezogenen QR-Verkaufswarteschlange.
Anzeigehilfen und Verkaufswarteschlange werden bei der Abmeldung entfernt; die Warteschlange wird außerdem beim Abschluss oder Leeren zurückgesetzt. Bedien- und Druckeinstellungen sowie der Einführungsfortschritt bleiben bis zu ihrer Änderung oder zum Löschen der Browserdaten gespeichert.
Im Session Storage werden technische Auftragskennungen zur Fortsetzung laufender Preisabfragen und zur Vermeidung doppelter Anfragen sowie vorübergehende Statushinweise gespeichert. Bestätigte Auftragsergebnisse werden entfernt. Veraltete Kennungen laufender Abfragen werden nach 24 Stunden nicht weiterverwendet; noch nicht bestätigte Ergebniszustellungen können bis zur Bestätigung oder Bereinigung der Browsersitzung verbleiben.
Bei installierter Progressive Web App kann der Anwendungskern für eine Offline-Anzeige zwischengespeichert werden. Authentifizierte API-Antworten, Datenrauminhalte und geschützte Kartenbilder werden vom Service Worker nicht offline zwischengespeichert. Für die eigentlichen Geschäfts- und Preisfunktionen ist eine Internetverbindung erforderlich.
Diese Speicherungen dienen der ausdrücklich angeforderten Anmeldung, Berechtigungsprüfung, dem Schutz schreibender Anfragen und den gewählten Bedien- und PWA-Funktionen. Rechtsgrundlage für unbedingt erforderliche Speicherungen oder Zugriffe auf dem Endgerät ist § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG. Die anschließende Verarbeitung personenbezogener Daten beruht auf Art. 6 Abs. 1 Buchst. b oder f DSGVO. Es werden keine Analyse- oder Marketingtechnologien für ein personenbezogenes Besucherverhalten eingesetzt.
7. Kamerazugriff für den QR-Verkauf
Im angemeldeten Verkaufsbereich kann der Nutzer die Gerätekamera öffnen, um PrimeCardHub-QR-Etiketten zu scannen. Der Browser fragt vor dem Zugriff nach der Kameraberechtigung. Audio wird nicht verwendet.
Das Live-Kamerabild wird ausschließlich auf dem Endgerät ausgewertet und weder an PrimeCardHub übertragen noch gespeichert. Erst nachdem ein QR-Code erkannt wurde, wird dessen Textinhalt an die PrimeCardHub-API übertragen, um das zugehörige Inventarobjekt zu prüfen und auf Wunsch in die Verkaufswarteschlange aufzunehmen.
Die Nutzung des Scanners ist freiwillig; Einträge können auch ohne Kamera bearbeitet werden. Rechtsgrundlage für die anschließende Verarbeitung des QR-Inhalts ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO oder, bei Nutzern eines Geschäftskunden, Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO.
8. Anwendungs- und Geschäftsdaten
Je nach Nutzung verarbeitet PrimeCardHub insbesondere folgende Datenkategorien:
- Inventarbereiche und deren Bezeichnungen,
- TCG-Zuordnungen, Artikelzusammenstellungen und Inventurergebnisse,
- Produkt- und Kartenkennungen, Name, Set, Kartennummer, Sprache, Variante, Zustand und Grading,
- Mengen, Lagerorte und freie Kommentare,
- Einkaufs-, Verkaufs-, Gebühren-, Versand- und Preisdaten,
- Preisvorschläge, Referenzpreise, Preisverläufe und Wertstände,
- Ankaufsentwürfe und gegebenenfalls die vom Nutzer vergebene Bezeichnung eines Entwurfs,
- Verkaufszeitpunkte, Verkaufskanäle und Transaktionen,
- QR-Kennungen und Druckzeitpunkte,
- hochgeladene Vorder- und Rückseitenbilder sowie lokal gespeicherte Referenzbilder,
- Arbeitsaufträge, Prüfstatus und technische Verarbeitungsergebnisse sowie
- Nutzungs- und Paketkontingente auf Datenraumebene.
Die Daten werden verarbeitet, um die vom Kunden ausgewählten Inventar-, Ankaufs-, Verkaufs-, Preis-, Berichts-, Sicherungs- und Wiederherstellungsfunktionen bereitzustellen. Dazu gehören auch der Abgleich bereits vorhandener Karten und die Anzeige eigener Verkaufspreise innerhalb desselben Datenraums und TCGs. Dieser Bestandsabgleich erfolgt anhand der bei PrimeCardHub gespeicherten Daten und erfordert keine Übermittlung des Bestands an einen externen Referenzanbieter. Soweit wir hierbei personenbezogene Daten für eigene vertragliche Zwecke verarbeiten, ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO maßgeblich. Personenbezogene Geschäftsdaten, die der Kunde für seine eigenen Zwecke im Datenraum verarbeitet, verarbeiten wir dagegen nach seinen Weisungen als Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO. Die Rechtsgrundlagen und Informationspflichten für diese Auftragsdaten liegen beim Geschäftskunden.
Freitextfelder und Bilder sollten nur solche personenbezogenen Daten enthalten, die für den jeweiligen Geschäftszweck erforderlich sind. Besondere Kategorien personenbezogener Daten im Sinne von Art. 9 DSGVO sind für die Nutzung von PrimeCardHub nicht vorgesehen und sollten nicht eingegeben oder hochgeladen werden.
9. Bilder und Referenzmedien
Nutzer können eigene Vorder- und Rückseitenbilder von Produkten hochladen. Die Dateien werden dem jeweiligen Datenraum zugeordnet und nicht öffentlich bereitgestellt. Derzeit findet in der produktiven Anwendung keine automatische Karten- oder Personenerkennung anhand dieser Uploads statt.
Zusätzlich kann PrimeCardHub Produktabbildungen aus vertrauenswürdigen Referenzquellen serverseitig abrufen, technisch prüfen und als lokale Referenz im jeweiligen Datenraum speichern. Der Browser muss dadurch die Referenzquelle grundsätzlich nicht direkt aufrufen. Bei diesen serverseitigen Abrufen werden an die Bildquelle die technisch notwendige Server-IP, die angeforderte Bildadresse und übliche HTTP-Verbindungsdaten übermittelt; Benutzerkonten, Kundennamen, Freitexte und eigene Uploads werden nicht an die Quelle übermittelt. Öffentliche Produkt- und Referenzvorschauen, etwa in Produktauswahllisten, können auch unmittelbar vom Browser geladen werden. Das gilt ebenfalls für externe Bildverweise oder wenn eine Referenzabbildung nicht lokal übernommen werden kann. Der jeweilige Bildanbieter erhält dann die IP-Adresse des Geräts und die beim Bildabruf üblichen HTTP-Verbindungsdaten.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO sowie Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse liegt in einer zuverlässigen und datensparsamen Darstellung von Produktreferenzen.
10. Markt- und Produktreferenzen
Für Pokémon verwenden wir öffentlich verfügbare Katalogdaten in einer auf unserem Server betriebenen Katalogkomponente. Für Marktpreise und ergänzende Produktdaten nutzen wir externe Anbieter von Karten- und Produktdaten sowie Marktpreisdienste, deren Schnittstellen teilweise über technische API-Plattformen bereitgestellt werden. Für Referenzbilder können unsere Server öffentliche Bilddateien der jeweiligen Produktdatenquellen abrufen; mögliche direkte Bildabrufe durch den Browser sind in Ziffer 9 beschrieben.
Bei serverseitigen Produkt- und Marktabfragen werden die benötigten Produktparameter und technische Verbindungsdaten des PrimeCardHub-Servers übermittelt. Benutzerkonten, E-Mail-Adressen, Inhalte aus Kommentarfeldern, eigene Bilder und Anmeldedaten unserer Nutzer sowie eigene Einkaufs- und Verkaufspreise werden dabei nicht an diese Referenzanbieter übertragen.
Empfänger dieser Abfragen sind die jeweiligen Karten- und Produktdatenanbieter, Marktpreisdienste und gegebenenfalls die zwischengeschaltete API-Plattform. Übermittelt werden abhängig von der angeforderten Funktion insbesondere Produkt-ID, Set, Kartennummer, Sprache, Produktart, Grading-Angaben oder eingegebene produktbezogene Suchbegriffe sowie die technisch erforderliche IP-Adresse des PrimeCardHub-Servers. Suchfelder sollten daher nur Angaben zum gesuchten Produkt enthalten. Dabei kann eine Verarbeitung technischer Verbindungsdaten in den Vereinigten Staaten stattfinden.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO, soweit die Referenzen Bestandteil der vereinbarten Anwendung sind, sowie Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse liegt in der Bereitstellung aktueller Produkt- und Marktreferenzen bei gleichzeitiger Trennung von Referenzdaten und Benutzeridentitäten.
11. Transaktions- und Kontakt-E-Mails
PrimeCardHub versendet technisch und vertraglich erforderliche E-Mails, insbesondere zur E-Mail-Bestätigung, Passwortzurücksetzung, Bestätigung sicherheitsrelevanter Kontoänderungen und für wichtige Mitteilungen zum Vertrags- oder Kontostatus. Ein Versand von Werbe-Newslettern findet über diese Funktion nicht statt.
Für den Versand wird ein getrenntes Systempostfach bei der STRATO GmbH, Otto-Ostrowski-Straße 7, 10249 Berlin, Deutschland, verwendet. Verarbeitet werden insbesondere Empfängeradresse, Absender- und Antwortadresse, Betreff, Nachrichteninhalt, Versandzeitpunkt sowie technische Zustellinformationen. Die Übertragung vom PrimeCardHub-Server zum konfigurierten Mailserver erfolgt TLS-verschlüsselt. Beim weiteren E-Mail-Transport kann die Nachricht entsprechend der vom Empfänger gewählten E-Mail-Infrastruktur durch weitere Mailanbieter verarbeitet werden.
Wenn Sie uns per E-Mail kontaktieren, verarbeiten wir Ihre E-Mail-Adresse, die Inhalts- und Metadaten Ihrer Nachricht sowie gegebenenfalls weitere von Ihnen mitgeteilte Angaben, um Ihr Anliegen zu beantworten und zu dokumentieren.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO für vertragsbezogene Kommunikation, Art. 6 Abs. 1 Buchst. c DSGVO für rechtlich erforderliche Mitteilungen und Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO für sichere Kontofunktionen und die Bearbeitung sonstiger Anfragen. Unser berechtigtes Interesse liegt in der zuverlässigen Kommunikation und der Verhinderung von Kontomissbrauch.
Weitere Informationen: Datenschutzhinweise von STRATO
11.1 Demo-Anfragen über die Website
Für eine Demo-Anfrage benötigen wir Firmen- oder Shopname, Ansprechpartner, E-Mail-Adresse und die Bestätigung, dass die Anfrage einer gewerblichen Tätigkeit dient. Telefonnummer, Standort, Shop- oder Marktplatzlink, Verkaufskanäle und ergänzende Angaben sind freiwillig. Ein Händlernachweis oder Dokumentenupload wird dabei nicht verlangt.
Wir verwenden diese Angaben zur manuellen Prüfung und Beantwortung der Anfrage. Sie werden über die Versandwarteschlange der Anwendung per E-Mail an info@primecardhub.de übermittelt; die angegebene E-Mail-Adresse wird als Antwortadresse verwendet. Das Formular legt weder automatisch einen Datenraum noch ein Abonnement an und meldet Sie nicht für einen Newsletter an. Ein Testzugang wird erst nach unserer manuellen Prüfung gesondert freigegeben.
Die Bearbeitung einer eigenen vorvertraglichen Anfrage beruht auf Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO. Bei Anfragen von Ansprechpartnern eines Unternehmens beruht die Verarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse ist die Beantwortung geschäftlicher Anfragen. Der Schutz vor Spam und Missbrauch beruht ebenfalls auf Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO.
Zum Schutz vor automatisierten Anfragen prüfen wir ein zeitlich begrenztes Formulartoken, ein verborgenes Spam-Feld sowie zeitliche und mengenbezogene Grenzen. Dafür werden technische Verbindungsmerkmale und abgeleitete Kennungen verwendet. Die allgemeinen Hinweise dieser Erklärung zur Kontaktaufnahme, zur IT-Sicherheit und zur Speicherdauer gelten auch für Demo-Anfragen.
In der technischen Versandwarteschlange werden die Kontaktangaben verschlüsselt gespeichert und nach erfolgreicher Übergabe an den Mailserver entfernt. Bei nicht abgeschlossenen Versandaufträgen werden diese Inhalte nach 48 Stunden im nächsten Wartungslauf entfernt; ein bereits laufender Versand wird dabei nicht unterbrochen. Technische Auftrags- und Wiederholungsschutzdaten unterliegen den allgemeinen Aufbewahrungsregeln. Für die E-Mail in unserem Postfach gelten die Hinweise zur Kontaktaufnahme und Speicherdauer in Ziffer 18.
12. Zahlungsabwicklung und Abonnementverwaltung über Stripe
Für den Abschluss und die Verwaltung kostenpflichtiger Abonnements nutzen wir Stripe. Vertragspartner für Stripe-Dienste im Europäischen Wirtschaftsraum ist insbesondere Stripe Payments Europe, Limited (SPEL). Regulierte Zahlungsdienste werden durch Stripe Technology Europe, Limited (STEL) erbracht; für weitere eigene Verarbeitungstätigkeiten kann Stripe Technology Company, Limited (STC) verantwortlich sein. Die Gesellschaften haben ihren Sitz in Irland. Welche Stripe-Gesellschaft für eine konkrete Verarbeitung verantwortlich ist, richtet sich nach dem jeweils genutzten Dienst.
Wenn ein Nutzer den von Stripe gehosteten Checkout oder das Stripe-Kundenportal öffnet, stellt sein Browser eine direkte Verbindung zu Stripe her. Im Checkout werden insbesondere Name, Unternehmen, E-Mail-Adresse, Rechnungsanschrift und die für die gewählte Zahlungsmethode erforderlichen Zahlungs- und Authentifizierungsdaten verarbeitet. Hinzu kommen technische Verbindungs-, Geräte- und Betrugspräventionsdaten. PrimeCardHub übermittelt beziehungsweise verknüpft außerdem den ausgewählten Tarif, den Abrechnungszeitraum, Betrag und Währung sowie eine interne Checkout-Vorgangskennung. Vollständige Karten- oder Kontozugangsdaten und Kartenprüfnummern erhält PrimeCardHub nicht.
Von Stripe erhält und speichert PrimeCardHub nur die für Vertragsdurchführung, Abrechnung, Support und Nachweis erforderlichen Angaben, insbesondere Stripe-Kunden-, Checkout-, Abonnement-, Rechnungs-, Zahlungs-, Erstattungs- und Streitfallkennungen sowie die zugehörigen Status-, Betrags- und Zeitangaben. Auch ein begonnener, aber nicht abgeschlossener Checkout kann als Vorgang mit begrenztem Statusnachweis gespeichert werden.
Die Umsatzsteuer wird nicht durch Stripe Tax automatisch ermittelt. Für das auf Unternehmen mit Rechnungsanschrift in Deutschland begrenzte Angebot werden die festgelegten Bruttopreise und ein im Stripe-Katalog hinterlegter manueller, im Preis enthaltener Umsatzsteuersatz von 19 Prozent verwendet.
Die Verarbeitung durch PrimeCardHub erfolgt zur Vertragsanbahnung und Vertragsdurchführung, Zahlungsabwicklung, Rechnungsstellung, Abonnementverwaltung, Bearbeitung von Erstattungen und Streitfällen sowie zur Betrugs- und Missbrauchsprävention. Als Rechtsgrundlagen kommen insbesondere Art. 6 Abs. 1 Buchst. b, c und f DSGVO in Betracht. Stripe verarbeitet Daten abhängig vom jeweiligen Dienst teilweise als Auftragsverarbeiter und teilweise in eigener datenschutzrechtlicher Verantwortung, etwa zur Zahlungsabwicklung, Betrugsprävention und Erfüllung regulatorischer Pflichten. Dabei können Banken, Zahlungsdienstleister, Stripe-Gesellschaften und Unterauftragsverarbeiter einbezogen werden.
Stripe ist international tätig. Verarbeitungen können daher auch außerhalb der Europäischen Union beziehungsweise des Europäischen Wirtschaftsraums stattfinden. Stripe beschreibt hierfür im Datenverarbeitungsvertrag und im Zusatz zu Datenübertragungen unter anderem das EU-US Data Privacy Framework und EU-Standardvertragsklauseln als mögliche Übermittlungsmechanismen. Die Speicherdauer richtet sich nach dem jeweiligen Verarbeitungszweck sowie gesetzlichen und vertraglichen Aufbewahrungspflichten.
Weitere Informationen: Datenschutzerklärung von Stripe, Stripe-Datenschutzcenter, Datenverarbeitungsvereinbarung und Zusatz zu Datenübertragungen
13. Sicherheits-, Audit- und Nutzungsprotokolle
Zur Nachvollziehbarkeit sicherheitsrelevanter und schreibender Vorgänge führt PrimeCardHub Auditprotokolle. Diese können enthalten:
- Benutzer- oder technische Akteurskennung und Anzeigename,
- Kontotyp und Datenraumzuordnung,
- Art der Aktion,
- Ergebnis beziehungsweise HTTP-Status,
- Zeitpunkt,
- begrenzte technische Detailangaben und
- bei Anmelde- und Sicherheitsereignissen einen pseudonymisierten Client-Fingerabdruck.
Die Roh-IP-Adresse wird nicht in das dauerhafte Auditprotokoll übernommen. Für die Angriffserkennung, Ratenbegrenzung und kurzfristige Sitzungssperren können pseudonymisierte Schlüssel zusätzlich in einem privaten Koordinationsdienst verarbeitet werden.
Daneben verarbeitet PrimeCardHub datensparsame Betriebsstatistiken: tägliche API- und Kontingentzähler pro Datenraum, anbieterbezogene Aufruf- und Fehlerzähler sowie minutengenau aggregierte Plattformmetriken ohne Benutzer- oder Datenraumbezeichnungen. Diese Daten werden nicht für Werbung, Nutzerprofile oder eine Verhaltensanalyse eingesetzt.
Zur technischen Fehleranalyse können zusätzlich bereinigte Browser- und Serverdiagnosen sowie ausgewählte technische Anfragemesswerte verarbeitet werden. Dazu gehören Fehlerklassen, bereinigte technische Stack-Angaben, normalisierte Anwendungswege, Auftrags- und Anfragekennungen, die Softwareversion, Statuscodes sowie Zeit- und Laufzeitangaben. Die Diagnose ist auf technische Angaben begrenzt; Eingabeinhalte, Passwörter, Anmeldetoken und URL-Abfrageparameter werden dabei nicht als Diagnoseinhalte gespeichert. Auch diese Verarbeitung dient dem Betrieb und der Fehlerbehebung, nicht einer Marketinganalyse.
Die Verarbeitung beruht auf Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO. Unsere berechtigten Interessen liegen in Zugriffsschutz, Missbrauchsabwehr, Fehleranalyse, Kapazitätsplanung, Nachweisbarkeit von Änderungen und der Sicherung der Mandantentrennung.
14. Externe Betriebsalarmierung über ntfy
Für kritische technische Betriebszustände nutzt PrimeCardHub den Benachrichtigungsdienst ntfy.sh, betrieben von ntfy LLC in den Vereinigten Staaten. Übermittelt werden ausschließlich begrenzte technische Alarmtexte, beispielsweise ein Alarmcode, eine Statusänderung und eine allgemeine Fehler- oder Wiederherstellungsmeldung. Die Anwendung ist so ausgelegt, dass keine Benutzernamen, E-Mail-Adressen, Datenraumnamen, Karten-, Kunden- oder Transaktionsdaten in diese Meldungen aufgenommen werden. Technisch verarbeitet ntfy außerdem die IP-Adresse des PrimeCardHub-Servers und einen langen, zufälligen Themenbezeichner.
Nach Angaben des Anbieters werden Nachrichten standardmäßig bis zu zwölf Stunden zwischengespeichert. Die Übermittlung erfolgt verschlüsselt per HTTPS. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse liegt in der schnellen Erkennung und Behebung kritischer Systemstörungen. Da keine personenbezogenen Inhalte aus Datenräumen übermittelt werden, betrifft der Drittlandtransfer grundsätzlich nur technische Betriebs- und Verbindungsdaten.
Weitere Informationen: Datenschutzerklärung von ntfy
15. Sicherungskopien und Wiederherstellung
Im regulären Betrieb sind verschlüsselte Gesamtsicherungen und verschlüsselte Sicherungen der aktiven Datenräume in einem Intervall von 24 Stunden vorgesehen. Die Sicherungen werden in privaten, nicht öffentlich zugänglichen Hetzner-Object-Storage-Buckets gespeichert. Vollsicherungen und Datenraumsicherungen verwenden getrennte Speicherbereiche und Schlüssel. Sicherungen werden bei der Erstellung technisch verifiziert.
Die reguläre Rotation automatischer Sicherungen ist standardmäßig auf fünf erfolgreiche Generationen je Sicherungstyp und Datenraum ausgelegt. Bei täglichen erfolgreichen Sicherungen entspricht dies ungefähr fünf Tagen; bei ausgefallenen Sicherungsläufen können ältere Generationen länger bestehen bleiben. Für Wiederherstellungen oder Sicherheitszwecke geschützte Sicherungen, insbesondere referenzierte Wiederherstellungsquellen, können von dieser Rotation ausgenommen sein und länger gespeichert werden. Vor einer Wiederherstellung erzeugte Sicherheitssicherungen werden grundsätzlich fünf Tage vorgehalten, soweit kein solcher Schutzgrund fortbesteht.
Nach dem tatsächlichen Ende einer Demo oder eines Abonnements stehen regulär 30 Kalendertage für Datenrückgabe oder Reaktivierung zur Verfügung. Eine Verlängerung der Laufzeit verschiebt diesen Beginn; eine vorübergehende Sperrung oder zukünftige Kündigung setzt ihn nicht vorzeitig in Gang. Nach Ablauf dieser Frist beginnt der Löschprozess. Eine verifizierte Abschlusssicherung und eine administrative Freigabe bleiben technische Voraussetzungen der endgültigen Löschung. Ein bereits verbindlich zugesagter längerer Aufbewahrungszeitraum bleibt bestehen, insbesondere bei älteren Datenräumen mit einer Frist ab verifizierter Abschlusssicherung. Zuvor wird eine weitere verifizierte Sicherheitssicherung erstellt. Mit der bestätigten endgültigen Löschung werden die Daten aus der aktiven Datenbank und dem aktiven Medienspeicher entfernt. Für verbleibende Sicherungsobjekte und deduplizierte Medien gilt regulär eine weitere technische Schutzfrist von fünf Tagen. Ihre anschließende Bereinigung erfolgt im vorgesehenen Bereinigungslauf, soweit keine Wiederherstellungs- oder sonstigen Schutzgründe entgegenstehen.
Rechtsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 Buchst. b und f DSGVO. Unsere berechtigten Interessen liegen in Verfügbarkeit, Integrität, Wiederherstellbarkeit und Schutz vor unbeabsichtigtem Datenverlust.
Die vollständige Datenrückgabe wird nach Prüfung der Empfängerberechtigung durch einen berechtigten Plattformadministrator als AES-256-verschlüsseltes ZIP-Archiv erstellt. Das Archiv enthält strukturierte Daten als JSON und JSONL, eigene hochgeladene Dateien mit Zuordnungen sowie abgeschlossene Vertragsunterlagen des betroffenen Datenraums. Es enthält keine Anmeldegeheimnisse oder Inhalte anderer Datenräume. Archiv und Passwort werden manuell über getrennte Kanäle übermittelt, beispielsweise das Archiv per E-Mail und das Passwort telefonisch oder per SMS. Die Anwendung versendet dabei nicht automatisch Nachrichten an den Empfänger.
Das zufällig erzeugte Exportpasswort wird im Übergabeablauf erst nach erneuter Admin-Bestätigung separat angezeigt. Es wird nicht in Klartext in der Datenbank, in Protokollen oder in der dauerhaften Browserspeicherung abgelegt. Ein verschlüsselter, auf den Vorgang und Zugang beschränkter Übergabewert wird nur vorübergehend verarbeitet. Passwortabruf und Übergabebestätigung sind im Standardablauf eine Stunde möglich; dies ist keine automatische Ablauffrist für das bereits heruntergeladene Archiv. Temporäre Exportdateien werden nach Abschluss des Downloads beziehungsweise bei einem Abbruch geschlossen und entfernt. Protokolliert werden begrenzte Vorgangskennungen, Prüfsummen, Zeitpunkte, die bestätigte Empfängerprüfung, die gewählten Übermittlungskanäle und die manuelle Abschlussbestätigung. Letztere dokumentiert die Erklärung des Administrators, keinen technisch nachgewiesenen Empfang durch den Kunden. Für diese Nachweise gelten die Auditfristen nach Ziffer 18. Erhaltene Archivkopien und Passwörter verwahrt der Empfänger anschließend in eigener Verantwortung.
16. Empfänger von Daten
Personenbezogene Daten erhalten nur diejenigen Stellen, die sie für die genannten Zwecke benötigen. Dazu gehören insbesondere:
- berechtigte Nutzer und Administratoren des jeweiligen Datenraums,
- intern berechtigte Plattform- und Recovery-Administratoren, soweit dies für Betrieb, Support, Sicherheit, Sicherung oder Wiederherstellung erforderlich ist,
- netcup GmbH als Anbieter des produktiven Servers,
- Hetzner Online GmbH als Anbieter des verschlüsselten Sicherungsspeichers,
- Stripe-Gesellschaften sowie beteiligte Banken und Zahlungsdienstleister für Abonnement- und Zahlungsabwicklung,
- STRATO GmbH als E-Mail-Anbieter,
- Anbieter von Karten- und Produktdaten, Marktpreisdienste, technische API-Plattformen und Anbieter öffentlicher Referenzbilder für die in Ziffern 9 und 10 beschriebenen Abrufe,
- IT-, Rechts-, Steuer- oder sonstige fachliche Dienstleister, soweit deren Einsatz erforderlich und rechtlich zulässig ist, sowie
- Behörden, Gerichte und andere öffentliche Stellen, wenn eine gesetzliche Verpflichtung besteht.
Soweit Empfänger Daten in unserem Auftrag verarbeiten, werden sie nach den Anforderungen des Art. 28 DSGVO eingebunden. Eine Weitergabe zu Werbezwecken oder ein Verkauf personenbezogener Daten findet nicht statt.
17. Drittlandübermittlungen
Die primären Anwendungs- und Sicherungsdaten werden innerhalb der Europäischen Union gespeichert. Eine mögliche Drittlandverarbeitung betrifft die unter Ziffer 10 beschriebenen serverseitigen Produkt- und Marktabfragen, die Zahlungs- und Abonnementverarbeitung durch Stripe nach Ziffer 12 sowie die technischen ntfy-Alarme nach Ziffer 14. Je nach Bildquelle kann dies auch die in Ziffer 9 beschriebenen externen Bildabrufe betreffen. Bei den serverseitigen Produkt- und Marktabfragen sowie den technischen ntfy-Alarmen übermittelt PrimeCardHub keine Benutzerkonten, personenbezogenen Kunden- oder Verkäuferangaben aus Geschäftsvorgängen, Kommentare oder eigenen Bilddateien. Für direkte Bildabrufe durch den Browser gelten die in Ziffer 9 beschriebenen Verbindungsdaten. Die von Stripe verarbeiteten Datenkategorien und Übermittlungsmechanismen sind in Ziffer 12 beschrieben.
Wenn ausnahmsweise personenbezogene Daten in ein Land außerhalb der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraums übermittelt werden, erfolgt dies nur, wenn die Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO erfüllt sind, insbesondere aufgrund eines Angemessenheitsbeschlusses, geeigneter Garantien wie EU-Standardvertragsklauseln oder einer gesetzlichen Ausnahme.
18. Speicherdauer
Wir speichern personenbezogene Daten nur so lange, wie es für den jeweiligen Zweck erforderlich ist oder gesetzliche Aufbewahrungs- und Nachweispflichten bestehen. Für die vorgesehenen Bereinigungsläufe gelten insbesondere folgende technische Regelfristen; erforderliche Wiederherstellungs- und Nachweissperren werden dabei berücksichtigt:
- reguläre Betriebs- und Datenraumnutzungsstatistiken: 30 Tage,
- technische Fehlerdiagnosen in der Datenbank: regulär 30 Tage seit dem letzten Auftreten; technische Containerprotokolle einschließlich stichprobenartiger Anfragemesswerte werden größenbasiert rotiert,
- erfolgreiche technische Arbeitsaufträge: 30 Tage,
- fehlgeschlagene oder abgebrochene Arbeitsaufträge: 90 Tage,
- reguläre Auditereignisse: 365 Tage,
- sicherheits-, passwort-, konto-, rollen-, Sitzungs-, Wiederherstellungs-, Lösch- und Backup-relevante Auditereignisse: 730 Tage,
- zugestellte oder unterdrückte externe technische Benachrichtigungen: 30 Tage,
- Preisverlaufsdaten: 365 Tage,
- automatische Sicherungen: regulär fünf erfolgreiche Generationen; Wiederherstellungs- und Sicherheitsschutz nach Ziffer 15 kann eine längere Speicherung erfordern,
- Sicherung vor einer Wiederherstellung: grundsätzlich fünf Tage,
- Datenrückgabe und Reaktivierung nach tatsächlichem Laufzeitende einer Demo oder eines Abos: regulär 30 Kalendertage, vorbehaltlich bereits verbindlich zugesagter längerer Fristen, und
- verbleibende Sicherungsobjekte nach bestätigter endgültiger Datenraumlöschung: regulär fünf Tage Schutzfrist und anschließender Bereinigungslauf nach Ziffer 15.
Benutzerkonto- und Geschäftsdaten werden grundsätzlich für die Dauer des aktiven Vertrags und Datenraums gespeichert. Nach Vertragsende wird der Datenraum gesperrt. Nach der regulären Frist von 30 Kalendertagen ab tatsächlichem Laufzeitende beginnt der Löschprozess; bereits verbindlich zugesagte längere Fristen bleiben gewahrt. Die endgültige Löschung erfolgt nach verifizierter Sicherung und administrativer Freigabe, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungsgründe oder dokumentierten Schutzgründe entgegenstehen. Eine vollständige Datenrückgabe einschließlich zugehöriger lokaler Dateien kann über info@primecardhub.de angefordert werden und erfolgt nach Prüfung der Identität und Berechtigung des Empfängers. Bei der endgültigen Löschung werden die Benutzerkonten und detaillierten datenraumbezogenen Auditdaten mit entfernt; als Sicherheitsnachweis verbleibt ein pseudonymisierter Löschbeleg ohne Datenraumnamen und ohne Benutzerinhalte. Die bestätigte AVV einschließlich Anlagen und der elektronische Abschlussnachweis werden getrennt und zugriffsbeschränkt für die Dauer der tatsächlichen Auftragsverarbeitung und danach regulär noch für drei volle Kalenderjahre aufbewahrt. Die Nachlaufzeit beginnt mit Ablauf des Jahres, in dem die Auftragsverarbeitung einschließlich Rückgabe und Löschphase tatsächlich beendet und dieser Abschluss dokumentiert wurde. Die Unterlagen umfassen nur die erforderliche Vertragsfassung, Unternehmens- und Vertretungsangaben sowie Abschlusszeitpunkt und Nachweiskennungen. Die Speicherung dient während der Verarbeitung der Erfüllung datenschutzrechtlicher Pflichten nach Art. 28 DSGVO (Art. 6 Abs. 1 Buchst. c DSGVO) und anschließend dem berechtigten Interesse an einer nachvollziehbaren Vertrags- und Datenschutzdokumentation sowie erforderlicher Rechtsverteidigung (Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO). Eine längere Speicherung erfordert einen dokumentierten Einzelfall, etwa eine konkrete gesetzliche Pflicht oder ein laufendes beziehungsweise konkret absehbares Verfahren; ihre Erforderlichkeit wird spätestens alle 90 Tage und bei Wegfall des Anlasses geprüft. Nach Ablauf der Frist und Wegfall eines Ausnahmegrundes erfolgt die freigegebene Bereinigung. Die Fristen für die eigentlichen Datenrauminhalte werden dadurch nicht verlängert.
Bei begonnenen, aber nicht abgeschlossenen Bestellungen werden Kontakt- und Rechnungsangaben nach Ablauf des Vorgangs bereinigt, sobald feststeht, dass keine Zahlung oder Vertragszuordnung entgegensteht. Für bereits an den Zahlungsdienstleister übermittelte Bestellvorgänge wird dessen bestätigter Status berücksichtigt. Technische Vorgangs- und Wiederholungsschutzdaten können entsprechend ihrem Nachweiszweck länger gespeichert bleiben.
E-Mail- und Kontaktinhalte werden gelöscht, wenn das Anliegen abgeschlossen ist und keine vertraglichen, gesetzlichen oder beweisrechtlichen Gründe eine weitere Speicherung erfordern. Handels- und steuerrechtlich relevante Unterlagen können abhängig von ihrer Art sechs, acht oder zehn Jahre aufzubewahren sein. Daten können außerdem bis zum Ablauf gesetzlicher Verjährungsfristen gespeichert werden, soweit dies zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist.
19. Rechte betroffener Personen
Betroffene Personen haben nach Maßgabe der gesetzlichen Voraussetzungen insbesondere das Recht auf:
- Auskunft nach Art. 15 DSGVO,
- Berichtigung nach Art. 16 DSGVO,
- Löschung nach Art. 17 DSGVO,
- Einschränkung der Verarbeitung nach Art. 18 DSGVO,
- Datenübertragbarkeit nach Art. 20 DSGVO,
- Widerspruch gegen Verarbeitungen auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 Buchst. e oder f DSGVO nach Art. 21 DSGVO sowie
- Widerruf einer erteilten Einwilligung mit Wirkung für die Zukunft nach Art. 7 Abs. 3 DSGVO.
Zur Ausübung Ihrer Rechte können Sie sich an info@primecardhub.de wenden. Wenn PrimeCardHub Daten ausschließlich im Auftrag eines Geschäftskunden verarbeitet, werden wir die Anfrage an den verantwortlichen Geschäftskunden weiterleiten oder ihn bei der Bearbeitung unterstützen.
20. Beschwerderecht
Sie haben das Recht, sich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde zu beschweren. Für PrimeCardHub ist grundsätzlich zuständig:
Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA)
Promenade 18
91522 Ansbach
Deutschland
Telefon: +49 981 180093-0
E-Mail: poststelle@lda.bayern.de
Website: www.lda.bayern.de
Sie können sich auch an die für Ihren gewöhnlichen Aufenthaltsort oder Arbeitsplatz zuständige Aufsichtsbehörde wenden.
21. Keine automatisierten Entscheidungen über Personen
PrimeCardHub trifft keine ausschließlich automatisierten Entscheidungen über Personen, die rechtliche Wirkungen entfalten oder sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigen. Automatisch berechnete Preisvorschläge und Marktreferenzen beziehen sich auf Produkte und Bestände, nicht auf persönliche Merkmale. Sie werden nicht für personenbezogenes Profiling verwendet.
22. Externe Links und Social Media
Die öffentliche Website und die Anwendung können Links zu externen Angeboten enthalten, insbesondere zu Cardmarket und Instagram. Beim bloßen Anzeigen unserer Seiten wird über diese Links noch keine Verbindung zum jeweiligen Anbieter hergestellt. Erst wenn Sie einen externen Link öffnen, verarbeitet der Anbieter die beim Seitenaufruf üblichen Verbindungsdaten in eigener Verantwortlichkeit. Es gelten dann die Datenschutzhinweise des jeweiligen Anbieters.
23. Datensicherheit
PrimeCardHub setzt angemessene technische und organisatorische Maßnahmen ein, um personenbezogene Daten vor Verlust, Manipulation und unbefugtem Zugriff zu schützen. Dazu gehören insbesondere TLS-verschlüsselte Verbindungen, sichere HTTP-Header, rollenbasierte Berechtigungen, getrennte Datenräume, Datenbank-Zugriffsbeschränkungen, signierte und zeitlich begrenzte Sitzungen, sichere Passwort-Hashes, Kontosperren nach wiederholten Fehlversuchen, Auditierung schreibender Vorgänge, verschlüsselte Sicherungen, private Speicherbereiche sowie begrenzte und überwachte Hintergrundprozesse.
Sicherheitsmaßnahmen werden entsprechend dem technischen Stand und dem Risiko fortlaufend überprüft und angepasst. Ein absoluter Schutz kann bei Datenübertragungen und IT-Systemen jedoch nicht garantiert werden.
24. Änderungen dieser Datenschutzerklärung
Wir passen diese Datenschutzerklärung an, wenn sich Funktionen, eingesetzte Dienstleister oder rechtliche Anforderungen ändern. Es gilt die auf dieser Seite veröffentlichte aktuelle Fassung. Wesentliche Änderungen, die Benutzerkonten oder Vertragsleistungen betreffen, können zusätzlich innerhalb der Anwendung oder per E-Mail mitgeteilt werden.